Hamburg – Bucerius Kunst Forum in neuen Räumen

©Shirin Neshat, Roja (Filmstil) 2016

Am 7. Juni eröffnete das Bucerius Kunst Forum in neuen Räumen. Die neue Location befindet sich um die Ecke des alten Standorts, im Alten Wall 12, direkt gegenüber dem Rathausinnenhof. Der Umzug in die neuen Räume, wird mit einem Eröffnungsfestival gefeiert, es findet vom 21. bis 23 Juni statt.

Empty Bucerius 11. Mai 2019

Der Grund für den Umzug war vor allem der mangelnde Platz im Standort am Rathausplatz. In der neuen Location erstreckt sich das Bucerius Kunst Forum über 4 Etagen. Es gibt eine eigene Etage mit Auditorium und Lichthof für Veranstaltungen. Hier finden Konzerte, Lesungen, Diskussionen und Vorträge statt. Die Servicebereiche und ein Raum für kreatives Arbeiten befinden sich im Untergeschoss auf Fleethöhe.

Hinter der historischen Fassade des Gebäudekomplexes am Alten Wall entstand ein modernes Ausstellungshaus, welches den höchsten Kriterien für Museumsräume genügen. Die neuen Räume haben den großen Vorzug, dass die Kunst auf einer Etage präsentiert werden kann. Alle Elemente sind in Weiß gehalten, während der Boden mit dunklem Terrazzo belegt ist. 
Eine Treppe aus amerikanischem Nussbaum verbindet die vier Etagen und führt die Besucher in die Ausstellung. Das Gebäude wurde von Architekten Gerkan, Marg und Partner (gmp) entworfen.

Der Zugang des Hauses ist über drei Wege möglich. Über den Alten Wall, über die neue Fleetbrücke, die den Neuen Wall mit der Bucerius Passage für Fußgänger verbindet. Sowie über die Tiefgarage unter dem Gebäude mit dem direkten Zugang zur Bucerius Passage.

Das neue Bucerius Kunst Forum eröffnet mit der Ausstellung „Here We Are Today“ ein aktuelles Bild der Welt in Foto- und Videokunst. Gezeigt werden paradigmatische Positionen der künstlerischen Auseinandersetzung mit den zentralen Fragen in unserer globalisierten Gesellschaft.

Die Schau versammelt exemplarische Positionen von 15 bedeutenden zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. Unter anderen, Andreas Gursky, Pieter Hugo, Herlinde Koelbl, Eva Leitolf, Shirin Neshat, Marcel Odenbach, Peter Piller, Hito Steyerl und Tobias Zielony.

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