Lissabon – auf den Spuren von A. T.

Da sitzt er nun, vor seinem Lieblingsort dem Café A Brasileira, Fernanado Pessoa. Er wird auch der Kafka Portugals genannt. Der berühmte Dichter und die nachfolgenden genannten Orte sind die Spuren aus dem Buch „Lissaboner Requiem“ von A. T. oder Antonio Tabucchi.

Antonio Tabucchi in Italien geboren, promovierte in moderner Literatur und war Ordinarius für portugiesische Sprache und Literatur in Genua. Er wurde Leiter des italienischen Kulturinstituts in Lissabon und schieb Romane, Essays und Bühnenstücke. Bei dem Buch „Lissaboner Requiem“ handelt es sich um 9 Kapitel und die Gerichte die in diesem Buch vorkommen. Die Handlungen finden in Lissabon und Umgebung statt.

In der Episode „Der Barmann des Museums für Antike Kunst“ kommt ein Kopist vor der in diesem Museum arbeitet. Er kopiert das berühmte Bild des Malers Hieronimus Bosch „Die Versuchung des Heiligen Antonius.

 Der Kopist kopierte nicht nur die Vorderseite des Triptychons, sondern auch die Rückseiten der Seitenflügel. Das Gemälde datiert auf das Jahr 1500 und ist eines der bekanntesten Werke im Museu Antiga in Lissabon. 

Die nächste Kurzgeschichte heißt „Der Maître im Casa do Alentejo“. Das Haus von Alentejo gibt es noch und macht von außen keinen besonderen Eindruck. Aber innen ist es ein pompöser Stadtpalast.

Im ersten Stock befinden sich ein historisch eleganter Speisesaal und ein normales Restaurant. Im Restaurant bekommt man Spezialitäten des Alentejos serviert. Der Innenhof ist ganz im maurischen Stil gehalten. Ursprünglich wurde das Casa Alentejo von Großgrundbesitzern aus dieser Region gegründet.
Heute dient es zur Pflege der Kultur der Region Alentejo

Die Geschichte „Die Frau des Leuchtturmwärters“ findet in Cascais statt, einem Badeort 45 Minuten entfernt von Lissabon. Der Leuchtturm steht noch etwas überrenoviert da, aber das Umfeld hat sich total verändert.

Der Leuchtturm Santa Marta wurde 2007 von dem renommierten Architektenteam Francisco und Manuel Aires Mateus zu einem Museum umgestaltet. In der Geschichte geht es um ein sehr baufälliges Haus, was heute nicht mehr existiert. Vielleicht ist es das Casa do Conde de Penha Longa, welches auf einem alten Stich von 1890 im Museum zu sehen ist.

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