Ohlsdorfer Friedhof, Hamburg ein herbstlicher Spaziergang

Der Herbst, die Tage werden kürzer, die Luft kühler, die Blätter bunt. Das ist der ideale Zeitpunkt für einen Spaziergang über den Ohlsdorfer Friedhof. Mit seinen 388 Hektar befindet sich auf diesem Areal der größte Parkfriedhof der Welt.

Er ist auch Hamburgs größter Park und beeindruckt durch seine historischen Grabmale, Skulpturen und weitläufige Gartenarchitektur.

Chronik Ohlsdorfer Friedhof

Ohlsdorfer Friedhof in Zahlen
1,4 Millionen Beisetzungen seit 1877, rund 4.700 Beerdigungen
jährlich, ca. 235.000 Grabstellen, 54.000 Gräber von Kriegsopfern 
19 Mausoleen von Hamburgischen Familien, 388 Hektar Gesamtfläche
mit über 36.000 Bäumen und 15 Teichen, 17 Kilometer Straßennetz
7 Friedhofsgärtnereien, über 1,2 Millionen Besucher jährlich
2 Buslinien mit insgesamt 22 Haltestellen

Die Mausoleen
Auf dem Ohlsdorfer Friedhof gibt es 19 Mausoleen. Die meisten befinden sich am Westring in der Nähe der Kapelle 7.
Die in meinem Beitrag abgebildeten Mausoleen sind im Einzelnen:
Mausoluem von Schröder, nordwestlich der Kapelle7, Mausoleum Peper/Hegel, nördlich von Kapelle 7, Mausoleum Jenisch, nordwestlich von Kapelle 7, Mausoleum Campe, westliche Teichstraße

Mausoleum Gundlach, nördlich von Kapelle 7. Dieser im Jahr 2008 errichtete Betonkubus wurde für den Hambuger Photographen und Sammler  F.C. Gundlach errichtet. Auf einer Seite der Grabstätte, wurde durch eine Relieftechnik im Beton, ein bekanntes Photo von F.C. erstellt.

Die Prominenten-Gräber
Der Ohlsdorfer Friedhof ist Hamburgs bekannteste Begräbnisstätte. Natürlich haben zahlreiche Persönlichkeiten ihre letzte Ruhe hier gefunden. Um nur einige zu nennen, Hans Albers, Gustaf Gründgens, Loki und Helmut Schmidt, Inge Meysel,  James Last und viele mehr (siehe Flyer Prominenten-Gräber).
Nimmt der Hanseat Abschied vom irdischen Dasein so ist der Ohlsdorfer Friedhof immer noch seine erste Wahl.

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